Die International Airlines Group (IAG) hat die Bewerbungsphase für das IAGi-Accelerator-Programm 2025 eröffnet. Das jährlich stattfindende Programm, das ursprünglich 2016 unter dem Namen „Hangar 51“ ins Leben gerufen wurde, dient dazu, Technologien zu identifizieren und zu testen, die zur Lösung von Herausforderungen in der Luftfahrtbranche beitragen können.

Das diesjährige Accelerator-Programm richtet sich an Start-ups, die sich auf künstliche Intelligenz, Automatisierung, Nachhaltigkeit und kundenorientierte Plattformen spezialisiert haben. Außerdem werden dort Computertechnologien der nächsten Generation und Konnektivität berücksichtigt. Ziel ist es, die betriebliche Effizienz und Produktivität in allen IAG-Tochtergesellschaften zu steigern.

Zum ersten Mal bietet das Programm zwei unterschiedliche Wege für globale Start-ups in verschiedenen Entwicklungsphasen an: ein 12-wöchiges ‘Deploy’-Programm für Start-ups mit Lösungen, die bereits testbereit sind, und ein 24-wöchiges ‘Discover’-Programm für Unternehmen in der Frühphase.

  • Bereitstellung: Während des zwölfwöchigen Accelerator-Programms arbeiten die Teilnehmer mit Experten der fünf Fluggesellschaften der IAG und zweier ergänzender Unternehmen zusammen, um ihre Technologie zu testen und einen Proof of Value durchzuführen.
  • Entdecken Sie: Ein neues 24-wöchiges Programm richtet sich an Nachhaltigkeits-Start-ups in der Frühphase, die bahnbrechende Technologien mit hohem Wirkungspotenzial für die Luftfahrt entwickeln. Dazu gehören nachhaltige Luftfahrt, CO₂-Entfernung, Alternativen zu Einwegmaterialien und Treibstoffeffizienz.

Jorge Saco, Leiter der Bereiche Information, Beschaffung, Dienstleistungen und Innovation bei IAG, sagte: “Innovation ist nach wie vor der Schlüssel zu den fortlaufenden Bemühungen der IAG, den Flugverkehr für Kunden, unsere Mitarbeiter und die Umwelt zu verändern. Der IAGi Accelerator geht – im Gegensatz zu vielen anderen Accelerator-Programmen – über das reine Mentoring hinaus, indem er neue Lösungen für komplexe geschäftliche Herausforderungen findet und erprobt, die sich konzernweit skalieren lassen. Das diesjährige Programm bietet den Bewerbern ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten. Es gibt Start-ups in verschiedenen Phasen ihrer Entwicklung die Gelegenheit, mit Experten aus unseren operativen Gesellschaften zusammenzuarbeiten, um ein besseres Verständnis der Branche zu erlangen und mögliche Partnerschaften oder geschäftliche Chancen auszuloten.”

Anfang dieses Monats gab der Konzern bekannt, dass er über IAGi Ventures, den neuen Corporate-Venturing-Zweig der IAG, bis zu 200 Millionen Euro in vielversprechende Unternehmen investieren wird. Diese Finanzierung dürfte die weltweit größte Investition dieser Art und die größte einer europäischen Fluggesellschaftsgruppe sein. Sie spiegelt das Engagement der IAG wider, innovative Technologien einzusetzen, um ihr Geschäft zu transformieren und ein besseres Kundenerlebnis, eine gesteigerte betriebliche Effizienz sowie nachhaltigere Flugzeuge zu schaffen.

IAGi Ventures arbeitet eng mit dem IAGi Programme Accelerator zusammen. Der IAGi Accelerator steht allen Start-ups offen und erfordert keine Beteiligung am Eigenkapital. Interessierte Start-ups können sich auf der IAGi-Website näher informieren und bewerben. Eine frühzeitige Bewerbung wird empfohlen, da die Einreichungen fortlaufend geprüft werden und die endgültige Bewerbungsfrist am 30. April 2025 endet.

Zu den Start-ups, mit denen IAG im Rahmen des Accelerator-Programms bereits zusammengearbeitet hat, gehören: Ecovadis, ein Unternehmen, das detaillierte Nachhaltigkeitsbewertungen für Unternehmen erstellt; Assaia, ein Unternehmen, das sich auf die Optimierung des Flughafen- und Fluglinienbetriebs mithilfe von KI spezialisiert hat; Twelve, ein Unternehmen, das mit bahnbrechender Technologie CO₂ in nachhaltigen Flugkraftstoff umwandelt; sowie Quantum Metric, ein Unternehmen, das KI einsetzt, um das digitale Kundenerlebnis zu verbessern.