Bei einem schweren Unfall auf der A1 bei Hamburg gab es zahlreiche Verletzte. Die Autobahn bleibt gesperrt, weil unklar ist, ob die Brücke hält.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A1 hinter der Hamburger Grenze bei Stapelfeld sind am frühen Montagmorgen 18 Menschen leicht verletzt worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) von einem Sprecher der Integrierten Regionalleitstelle Süd.

Ein mit Hühnermist beladener Lastwagen prallte um 5 Uhr morgens wegen eines geplatzten Reifens gegen eine Brücke. Nach Angaben der Polizei blieb der Fahrer des Lkw unverletzt.

Brückeninspektion erforderlich, bevor die A1 vollständig geschlossen wird

Durch den Aufprall wurden Hühnerkot und Reifensplitter über einen großen Bereich der Straße verteilt und sieben Fahrzeuge beschädigt. Ein großes Polizeiaufgebot war vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern.

Ein Statiker wurde hinzugezogen, um die Stabilität der beschädigten Brücke zu beurteilen. Die Autobahn bleibt zwischen den Anschlussstellen Barsbüttel und Stapelfeld in beiden Richtungen voll gesperrt, bis die Prüfung abgeschlossen ist.

Erhebliche Verspätungen zwischen Hamburg und Lübeck

Die Sperrung führte zu Verspätungen während des morgendlichen Berufsverkehrs. Umleitungen sind nur schwer möglich, da Ausweichstrecken über die gesperrte Brücke führen. Der ADAC warnt, dass Autofahrer in Richtung Hamburg mit Verspätungen von bis zu zwei Stunden rechnen müssen. In Richtung Lübeck liegt der Zeitverlust derzeit bei mindestens 45 Minuten.

Rettungskräfte versorgen die Verletzten

Ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter Freiwillige Feuerwehren aus Barsbüttel, Stellau, Stemwarde und Hamwarde, sowie zahlreiche Rettungswagen aus dem Landkreis waren im Einsatz. Ein Versorgungszentrum für Verletzte wurde eingerichtet.