Lufthansa hat sich bereit erklärt, einen Anteil von 10% an der lettischen Fluggesellschaft airBaltic zu erwerben, die sich auf einen Börsengang vorbereitet. Dies ist der jüngste Schritt zur Erweiterung ihrer europäischen Präsenz.
Die deutsche Fluggesellschaft hat vor kurzem einen Anteil von 41% an der staatlichen italienischen Fluggesellschaft ITA erworben, und Reuters berichtet, dass getrennte Gespräche über den Erwerb einer geringfügigen Beteiligung an der spanischen Air Europa im Gange sind.
Der Abschluss am Mittwoch erfolgt, bevor airBaltic Anfang 2026 an die Börse gehen will. Reuters berichtete im September letzten Jahres, dass Lufthansa einen Anteilserwerb an airBaltic vor dem Börsengang erwägt.
Lufthansa gab an, dass die Beteiligung in Form von wandelbaren Aktien zu einem Preis von derzeit 14 Mio. Euro ($14,56 Mio.) ausgegeben werden soll. Der Umfang der Beteiligung kann sich jedoch ändern, je nachdem, wie der Preis für den Börsengang von airBaltic ausfällt.
Etihad Airways, flynas und andere Fluggesellschaften bereiten sich darauf vor, in diesem Jahr an die Börse zu gehen. Etihad will durch den Verkauf eines Anteils von 20% 1 Mrd. USD einnehmen und wendet sich sowohl an lokale als auch an internationale Investoren. Flynas plant die Notierung an der saudischen Börse und wird dabei von der Kingdom Holding unterstützt. Diese Börsengänge sind Teil der Diversifizierungsstrategien der lokalen Regierungen.
Lufthansa erhält außerdem einen Sitz im Aufsichtsrat von airBaltic. AirBaltic erklärte in einer separaten Pressemitteilung, dass die Transaktion zusätzliche Mittel zur Unterstützung ihrer Wachstums- und Expansionspläne bereitstellen wird.
Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2025 erwartet, vorbehaltlich einer kartellrechtlichen Prüfung. Im Jahr 2025 werden die europäischen Fluggesellschaften mit höheren Kosten, Verzögerungen in der Lieferkette und Unterbrechungen bei der Arbeit konfrontiert sein. Außerdem werden sie mit einem Preisanstieg konfrontiert sein.
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